New York
The Big Apple
Wenn man von New York redet, meint man eigentlich New York City. Und wenn man es
ganz genau nimmt, geht es dabei nur um Manhattan. Dabei besteht New York City aus 5 Stadtteilen:
Manhattan, Queens, Brooklyn, Bronx und Staten Island.
Warum wird New York City "The Big Apple" genannt? Nun, da gibt es zahlreiche Geschichten.
Die wahrscheinlichste ist wohl diese: Der Apfel ist die Nationalfrucht der New Yorker.
Apfelfarmer gibt es hier wie Sand am Meer. Und da New York City die größte Stadt im Staat New York ist,
ist sie somit auch der "Big Apple"!
Das World Trade Center war auch nicht das einzige Sehenswerte in NYC. Die Stadt ist nach wie vor ein Erlebnis
und sollte nicht aufgrund des grauenvollen Terroranschlags gemieden werden.
Die Stadt lebt...
Greenwich Village: Ein außergewöhnliches Viertel zwischen der Houston Street im Süden und der
14th Street als nördliche Abgrenzung und dem Times Square.
An jeder Straßenkreuzung gibt es mindestens zwei Cafes und Kneipen, das Viertel
hat so eine warme Ausstrahlung, dass man die ganze Nacht hier verbringen kann, ohne vor der
restlichen Großstadt Angst haben zu müssen. Es ist eine sehr sichere Gegend. Herzstück des
ganzen ist der Washington Square Park, der von der New York Universität eingerahmt wird.
Wenn Sie hier die Nacht durchmachen, seien Sie nicht enttäuscht, wenn das Leben in Manhattan
am nächsten Tag erst so gegen 10 Uhr beginnt.

Die aktuelle Uhrzeit und Temperatur in NYC:
Durch Manhattan: Das beste Fortbewegungsmittel durch Manhattan ist "zu Fuß"? Mit der U-Bahn
sehen Sie nicht viel von der Stadt! Mit dem Bus ist man nicht unabhängig genug!
Das Taxi ist ein sensationelles Fortbewegungsmittel. An jeder Ecke gibt es sie und innerhalb
von Manhattan ist es nur auf Dauer zu teuer.
Nehmen Sie also bequeme Laufschuhe mit! Das macht wirklich Spaß und man bekommt den Puls
der Stadt direkt mit.
Das Fahrrad ist eine der interessanten Alternativen in einer Stadt, der man das Fahrrad gar
nicht zutraut. New York City macht viel, um seine Stadt auch für Fahrräder einzurichten.
Der 'Greenway' ist eine der Massnahmen: es ist ein markierter, geschützer Fahrradweg, der
bis zu einer Länge von 350 Meilen ausgebaut werden soll!
Touranbieter bringen Touristen - auch diejenigen, die im 'Biergartenstil' radeln, zu den
bekanntesten Plätzen der Stadt, die Führer sind Insider.
Auch ungeführte Touren kann der Besucher unternehmen, indem er sich einfach ein Rad
ausleiht.
Fragen Sie uns!
Busrundfahrt: In der 8th Avenue auf der Höhe der 49th Street befindet sich ein Anbieter
einer Busrundfahrt durch Manhattan, die Sie als Neuling oder als erfahrener Manhattan-Hase
unbedingt machen sollten. Ein Ticket kostet ungefähr 25 Dollar, ist aber gültig für zwei
aufeinanderfolgende Tage. Die Busse (englische Doppeldecker) fahren drei verschiedene
Routen, die Manhattan im großen und ganzen abdecken. Besonderheit hier ist, dass Sie je
nach Belieben an einer der vielen Haltestellen aussteigen und jederzeit wieder mitfahren
können. Es ist also auch ein prima Beförderungsmittel. Nicht auslassen sollten Sie die
Route durch Harlem. (New York Apple Tours, 8th Ave between 49th & 50th Street, Büro im
roten englischen Doppeldeckerbus.)
Essen gehen
Restaurants in den USA - Wait to be seated
In amerikanischen Restaurants wird man am Eingang empfangen - eine Art Rezeption - und man
wird gefragt für wieviele Personen man einen Tisch braucht und ob man Raucher oder
Nichtraucher sitzen will.
'Wait to be seated' bedeutet, dass man sich eben an dieser Rezeption einen Platz zuweisen
läßt und dann zum Platz geführt wird. Man geht auf keinen Fall selbst zu irgend einem Tisch
und setzt sich nieder.
Auch setzt man sich nicht zu anderen Gästen an den Tisch. Dies hat weniger mit eventueller
Ungastlichkeit der Amerikaner zu tun, sondern mit dem in den USA viel höher bewerteten
Schutz des Privaten. Viele Geschäftsbesprechungen finden beim Mittagessen oder Abendessen
statt und sollen privat bleiben. Auch die Familie wird sehr hoch bewertet und man möchte
sich ungestört unterhalten.
In vielen Restaurants werden Sie aber auch feststellen, dass man Sie vom Nachbartisch aus
anspricht und man ins Gespräch kommt. Das einzige ist eben, dass dies aktiv geschieht und
nicht durch 'Zusammensetzen' an einen Tisch von aussen herbeigeführt wird.
Im wesentlichen kommen Sie mit dem Amerikaner schneller ins Gespräch als Sie es von anderswo
gewohnt sind.
Bezahlung
Entweder man zahlt am Tisch, was in den meisten Restaurants so Sitte ist oder man muss zum
Zahlen zur Kasse gehen.
Im ersteren Fall bingt man Ihnen die Rechnung und Sie legen entweder die Kreditkarte hinein
oder das Bargeld (plus Trinkgeld). Wenn Sie Bargeld gewählt haben und kein Wechselgeld
zurückwollen, dann sind Sie fertig und können gehen. Bei der Kreditkarte warten Sie, bis
Rechnung und Karte abgeholt werden und der meistens elektronische Ausdruck zurückgebracht
wird, auf dem Sie den Betrag (also zuzüglich Trinkgeld) eintragen und unterschreiben - dann
können Sie gehen, ohne auf die Bedienung erneut zu warten.
Im zweiten Fall bekommen Sie die Rechnung auf den Tisch gelegt und Sie können damit zur
Kasse gehen, wo Sie ganz normal bezahlen, wie bei einem T-Shirt. Auch hier wieder plus
Trinkgeld.
Sitz-Zeit
In den USA ist es nicht üblich, dass man nach dem Essen noch in aller Gemütlichkeit
(stundenlang) am Tisch sitzen bleibt. Nachdem man gegessen hat, fragt die Bedienung noch
nach Dessert und Kaffee und dann kommt die Rechnung.
Tische in Restaurants sind auch aufgrund von Reservierungen straff durchgeplant. Desweiteren
verdient die Bedienung an den neuen Gästen vermutlich mehr, als wenn man noch 3 Biere trinkt.
Aber was machen Amerikaner zum Zweck der Gemütlichkeit? Sie gehen an die Bar des Lokals.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen - in einigen gehobenen Restaurants kann man durchaus
sitzen bleiben, allerdings sind i.d.R. die Preise dort diesem Umstand angepasst.
Reservierungen
In vielen Restaurants - vor allen den gehobenen - wird eine Reservierung gewünscht.
Vielfach keine 'Wichtigtuerei', sondern notwendig, da die Restaurants oft gut ausgebucht
sind. Die Fernsehserie "Sex in the City" ist ein gutes Beispiel für die Gastronomiekultur in
New York City.
Die Amerikaner gehen öfter Essen als die Deutschen. Es wird weniger gekocht und daher können
Lokale leicht unter der Woche voll sein.
Bei Trendy-Restaurants bleibt ohnehin nichts anderes als die Reservierung, sonst kommt man
nie hinein.
Es gibt Ausnahmen: Einige Restaurants sind so beliebt und immer voll, dass sie gerade
deshalb keine Reservierungen mehr annehmen, um allen eine Chance zu geben.
Outback Steakhouse ist eine der beliebtesten Steakhouse-Ketten der USA. Sie erkennen es
von weitem daran, dass draussen viele Menschen stehen und auf einen Platz warten.
Das Outback Steakhouse nimmt meistens keine Reservierungen an!
Wartezeit ist leicht bis zu einer Stunde, auch wenn man sehr früh kommt.
Wartezeit
Wenn man sich zum Warten auf einen Tisch entschliesst, dann ist es üblich, an der Bar einen
Drink zu nehmen und auf den Tisch zu warten. Man kann dann sein Getränk mit an den Tisch
nehmen. In sonnigen Staaten ist es normal, den Drink draussen vor der Tür einzunehmen.
'Piepser', die man vom Restaurants ausgehändigt bekommt, sind eine normale Sache in
Restaurants, um den Wartenden anzu'piepsen', wenn sein Tisch frei ist. Dies erlaubt dem Gast,
sich vom Lokal zu entfernen. Die Reichweite ist natürlich beschränkt.
Doggie Bag
Das Mitnehmen von Resten ist in den USA eine ganz normale Angelegenheit. Sie brauchen auch
keinen Hund vortäuschen - es ist üblich, für daheim einpacken zu lassen. Vielfach wird Sie
die Bedienung sogar von sich aus fragen, ob Sie das wünschen. Man bekommt dafür i.d.R. alles
auf Einwegteller plus Folie oder in spezielle Styropor-Behälter verpackt.
Hallo Bedienung!!
GIbt es hier nicht - Bedienungen haben in den USA Namen!
Nachdem man am Tisch Platz genommen hat, kommt Ihre Bedienung für diesen Abend vorbei und
begrüsst Sie, in dem sie einen schönen Abend wünscht sich namentlich vorstellt.
'Good evening (hello) my name is ...Tony...., I'm your waiter tonight' ... oder so ähnlich
eben. Damit haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bedienung mit Namen anzusprechen oder nach ihr
zu fragen.
Nachtleben
"Die Stadt, die niemals schläft" bietet hungrigen Nachtschwärmern alles, was das Herz begehrt
selbst dann noch, wenn viele New Yorker schon in Morpheus Armen liegen. Das New Yorker
"Nightlife" fängt bereits um 17:00 Uhr an und endet so gegen 6:20 am nächsten Morgen also,
wer New Yorks Nachtleben wirklich erleben will, sollte daher unbedingt "vorschlafen".
Bars
Auch in Bars ist es übrigens üblich, dem Barkeeper oder der Kellnerin Trinkgeld zu geben,
ca. 1 $ pro Drink!
Wenn man in New York an einer Bar einsam seinen Drink schlürft, dann ist man entweder zur
falschen Zeit am falschen Ort oder die Adresse der Bar war absolut out.
Manhattan bietet eine große Anzahl Bars von kleinen bis großen, von schummerig bis schick,
von leise bis laut. Die meisten Bars sind in der Woche bis ca. 2:00 Uhr morgens geöffnet
und am Wochenende bis 4:00 Uhr.
In einigen Bars können Sie übrigens selbst zu später Zeit noch einen kleinen Happen essen.
In den Bars treffen Sie je nach "Nachtzeit" Angestellte, die nach der Arbeit noch ein
Gläschen trinken wollen, um den Tag abzurunden, aber auch richtige Nachtschwärmer, die die
Nacht zum Tage machen.
Das große Angebot an Drinks in den Bars erstreckt sich selbstverständlich von Bier über
Wein natürlich bis hin zu exotischen Cocktails.
Achten Sie auf die "Happy Hour", die in der Regel zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr liegt,
da gibt's die alkoholischen Seelentröster zum halben Preis!
Hotelbars
Hotelbars unterscheiden sich neben der Anbindung an ein Hotel von herkömmlichen Bars
eigentlich hauptsächlich durch das hier vertretene Publikum: Von Schickeria über Modeleute
bis hin zu Theaterleuten kann alles beobachtet werden oft werden Hotelbars auch als
Literatentreff benutzt.
Jazz
Die Bandbreite an Jazzclubs in New York ist sehr groß. Das liegt zum Teil auch daran, dass
Jazz die Lieblingsmusik vieler New Yorker ist. Der Jazz ist so ziemlich die einzige
Musikrichtung, in der sich hier wirklich etwas getan hat (was eher an den zu hohen Mieten
für die Proberäume der Nachwuchskünstler liegt).
Auf jeden Fall ist New York der beste Anwärter, Ruhm als "Capital of the World" zu erwerben.
Es gibt in über 40 New Yorker Jazz-Clubs Live-Musik und das täglich! Dies führt sogar dazu,
dass es Fans dieser Musikrichtung gibt, die sogar einzig und alleine wegen der Musik ins
Greenwich Village oder nach SoHo ziehen.
Die legendärsten Jazz-Clubs liegen übrigens alle dicht beieinander und so ist es ohne
Probleme möglich, sich von einem Gig zum nächsten ganz bequem zu Fuß zu bewegen. Größen wie
"Joe Henderson" oder "Oscar Peterson" treten genauso in New Yorker Jazz-Clubs auf wie
Woody Allen (manchmal montags in Michael's Pub, 211 E 55th Street - aber Vorsicht
Touristen-Nepp!).
Wenn Sie Jazz mit einem traditionellen Ambiente erleben wollen, sollten Sie den "Russian
Tea Room" (150 W 57th Street) besuchen. Weitere besondere Locations sind das "Birdland"
(2745 Broadway/West 48th Street/8th Avenue), in dem die Musiker der Orchester der
Broadway-Aufführungen sich jeden Freitag von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr warm spielen, um dann
in die Broadway-Shows zu verschwinden und das legendäre "Blue Note" (131 W 3rd Street) mit
einer ausgezeichneten Atmosphäre, allerdings zu relativ hohen Preisen.
Tanzen
Wenn Sie tanzen wollen, gibt es in der Disco- und Tanzszene von New York "für jeden
Geschmack etwas". Das Angebot reicht hier vom magischen Ambiente eines ehemaligen Theaters
bis hin zur eher mystischen Atmosphäre einer umgebauten Kirche.
Die hier vertretenen Musikrichtungen reichen von Rock bis zu Techno. Jede Disco oder jeder
Club hat monatliche "Themenabende", die mit verschiedenen Events gekoppelt sind.
Bevor Sie durch die Straßen ziehen, sollten Sie sich über die jeweiligen aktuellen
Programme und auch die Öffnungszeiten informieren.
Wie eigentlich überall auf der Welt ist das Wochenende die Zeit, in der in der Szene am
meisten los ist. Versuchen Sie doch alternativ den Donnerstag.
Wenn Sie sich den Tanz lieber in einem professionellen Rahmen ansehen wollen, als selber
die Hüften zu schwingen, ist natürlich neben dem kompletten Broadway das Lincoln Center
mit der "Metropolitan Opera", dem "New York State Theater" und die "Avery Fisher Hall" die
erste Adresse.
Sicherheit
Nach den traurigen Ereignissen am 11. September 2002 muss man sagen, dass sich die
Sicherheitsbestimmungen verschärft haben. Unabhängig davon ist New York City, auch wenn
sich das Gerücht hartnäckig hält, inzwischen wirklich sicher. Laut Statistik und
Ex-Bürgermeister Rudy Guilianis "Zero Tolerance"-Politik sogar die sicherste Großstadt
der USA! Dennoch sollte man gewisse Maßnahmen treffen, um nicht doch in eine unangenehme
Situation zu kommen.
So sollten Sie Geld nicht in Handtaschen unterbringen und Portemonnaies nicht in die
hintere Hosentasche stecken.
Überhaupt sollten Sie niemals zu viel Bargeld mitnehmen. Ein wenig (20 $) ist immer ratsam,
damit ein Dieb im Falle eines Falles etwas findet und nicht seine "Aggressionen an Ihnen
auslässt", wenn er mit 10 Cents abziehen muß! Auf keinen Fall sollten Sie sich wehren oder
diskutieren, da New Yorker Gangster wirklich keinen Spaß verstehen!!! Mike Tyson kommt
aus Brooklyn!
Andere Wertsachen sollten Sie sowieso immer beim Eintauchen ins Nachtleben im Hotelsafe
aufbewahren. Meiden Sie nachts dunkle, einsame Straßen, die Subway oder gar den Central
Park. Ein Taxi (Yellow Cab) ist hier die beste Lösung.
Vorsicht auch in der Grand Central Station, am Port Authority und am kompletten Times Square,
da hier bekannte Reviere der besten Taschendiebe angesiedelt sind. Früher sollte man Harlem
meiden, weil man im Dunkeln als "Kalkleiste" besonders auffällt.
